Der Traum vom eigenen Haus lässt sich mit einer Baufinanzierung verwirklichen. Um den verfügbaren Kapitalrahmen zu ermitteln, steht zunächst neben einem kritischen Blick ins Haushaltsbuch auch der Griff zur Spardose an.
Bei der Planung eines passenden Darlehenskonzepts kann ein Finanzierungsberater helfen.
Ein gutes Darlehenskonzept für die Hausfinanzierung ist nicht nur perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse, sondern auch auf die wirtschaftliche Belastbarkeit abgestimmt. Dank der einzelnen Stellschrauben, die eine Finanzierung bestimmen, lassen sich verschiedene Ziele präzise anvisieren. Möchte man eine möglichst niedrige monatliche Belastung? Eine hohe Planungssicherheit? Sollen die Gesamtkosten möglichst niedrig ausfallen? Oder empfiehlt sich eine flexible Finanzierung? Diese Ziele können nicht alle gleichzeitig erreicht werden – einige schließen einander sogar aus. Welche Kombination letztlich die richtige ist, erfährt man am besten im Gespräch mit einem Finanzierungsberater oder Vermittler. Er kann die einzelnen Variablen dann auch in konkrete, vergleichbare Angebote einbringen.
Zur Berechnung der monatlichen Kreditraten ist eine umfangreiche Haushaltsrechnung nötig.
Geht es an die Finanzierungsplanung, ist das Familien-Nettoeinkommen die entscheidende Größe. Dabei gilt es festzulegen, wie viel Geld monatlich für die Kreditraten aufgebracht werden können, ohne dass man sich zu sehr einschränken muss. Um diesen Betrag richtig einzuschätzen und zu berechnen, benötigt man eine Haushaltsrechnung, die über einen langen Zeitraum Bestand hat. Was nach Abzug aller Ausgaben vom Einkommen übrig bleibt, ist maßgeblich für die mögliche Höhe der Raten. Nur wer sich einen realistischen Überblick über Einkommen und Ausgaben verschafft hat, kann auch präzise einschätzen, welche monatlichen Zahlungen für ein Darlehen letztlich infrage kommen.
Wichtiger Baustein der Baufinanzierung sind vorhandene Ersparnisse.
Neben dem monatlichen Einkommen sind vorhandene Ersparnisse bei der Baufinanzierung ein wichtiger Baustein. An erster Stelle steht daher ein Kassensturz. Wer kühl kalkuliert und clever plant, kann seinen Traum vom eigenen Haus ohne große Risiken – und vor allem ohne die Unwägbarkeiten einer Vollfinanzierung – wahr werden lassen. Je mehr Eigenkapital eingebracht werden kann, desto sicherer und günstiger wird der Weg dorthin. Als Faustregel für eine stabile Immobilienfinanzierung gilt: 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten sollten aus dem eigenen Vermögen kommen – dies empfehlen Experten und Verbraucherschützer.