ImmoblilienScout24 Der Marktführer: Die Nr. 1 rund um Immobilien

Zum Inhalt springen

Immobilienwelten
Navigation
Sie sind hier: AnlageImmobilien als AnlageAnlage-News

Degi: Neue Studie zu panasiatischen Immobilienmärkten

Degi: Neue Studie zu panasiatischen Immobilienmärkten

Marion Götza, Redakteurin "Der Immobilienbrief"


Asien steht immer stärker im Fokus internationaler Immobilieninvestoren. Auch ist als Reflex auf die Finanzkrise eine Konzentration auf sichere bzw. entwickelte Immobilienmärkte, sog. Mature Markets, zu erwarten. Dr. Thomas Beyerle, Leiter Research DEGI, untersuchte mit seinem Team die Immobilienmärkte in Japan, Südkorea und Hongkong und erstellte eine Marktanalyse zu den sicherheitsorientierten asiatischen Immobilienmärkten und deren Investmentchancen. Neben der rein ökonomischen Analyse der Länder und Standorte Tokio, Osaka, Nagoya, Seoul und Hongkong liegt ein wesentlicher Schwerpunkt der Studie auf der Identifikation und Abgrenzung von Entwicklungslagen und deren Immobilienparametern an den Standorten.
Der Aufwärtstrend der letzten Jahre nimmt für viele Märkte im asiatischen Raum ein Ende. Rezessionsängste und die schlechte Lage an den Kapitalmärkten lassen die Mature Markets nicht außen vor. Das wird auch im aktuellen Büromarktzyklus deutlich, denn die Mehrzahl der Standorte hat die Wachstumsphase hinter sich gelassen und befindet sich nun in der Abschwungphase. Nicht nur die volkswirtschaftlichen Zahlen, sondern auch Mieten und Renditen reflektieren zunehmend die angespannte Situation an den Märkten. Die durchschnittliche Spitzenrendite der analysierten Standorte liegt bei 5,25%, wobei Tokio mit 3,5% und Hongkong mit 6,6% die Grenzen darstellen. Im Durchschnitt werden für die kommenden Monate stabile bzw. steigende Renditen im Büro- und im Einzelhandelssegment erwartet.
Auch bei den Mietpreisen wird infolge steigender Leerstände eine Stagnation bzw. eine leichte Korrektur nach unten erwartet. Die höchsten Spitzenmieten werden mit rd. 110 Euro in Hongkong Central/Admiralty und Tokio Otemachi/Marunouchi erzielt. Bei der Betrachtung der Mietverläufe in Form einer korrelations-koeffizienten Matrix zeigt sich mittlerweile eine synchrone Entwicklung der Märkte Asiens zueinander wie auch zu Europa, was sich mit der engen ökonomischen Verwandtschaft erklären lässt. Nur Frankfurt/M. sowie Osaka und Nagoya zeigen eine nicht zusammenhängende bzw. deutlich gegenläufige Entwicklung.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Mature Markets Asiens durch ihre etablierte Stellung innerhalb Asiens punkten können und aus Diversifikationsgesichtspunkten gerade für sicherheitsorientierte Investoren aus Europa anhaltend interessant bleiben. Abzuwarten bleibt jedoch, wie diese Märkte sich unter den gegebenen Markteinflüssen entwickeln werden.

powered by Der Immobilienbrief

Unser Partner für Anlage News