Die Motive für eine WG-Zimmersuche sind so facettenreich wie das Leben selbst. Ob Studentenzimmer, Pendlerdomizil oder zur Zwischenmiete bis man etwas „Richtiges“ gefunden hat – letztendlich gibt es für jeden Suchenden ein adäquates WG-Zimmer. Auch der Vermieter hat Gründe einen Teil seiner Wohnung jemandem zur Verfügung zu stellen. Sei es, dass die Kinder aus dem Haus sind, dass in einer Wohngemeinschaft ein WG-Mitglied ausgezogen ist oder nach einer Trennung ein Zimmer leer steht. In jedem Fall will der Hauptmieter das WG-Zimmer gut vermietet wissen und wenn sich die Interessen beider Seiten überschneiden, steht einem harmonischen Miteinanderwohnen nichts mehr entgegen.
WG-Gesuche spiegeln die Vielfalt von Lebenssituationen wider. Es gibt verschiedene Gründe, die einen dazu veranlassen können, ein WG-Inserat aufzugeben.
Damit die Suche nicht in ein chaotisches Abgrasen von Kleinanzeigen mündet, empfiehlt es sich, organisiert vorzugehen. Mittlerweile wird uns von den Immobilienportalen die größte Arbeit schon abgenommen. Die WG-Zimmervermietung online boomt, weil es über die Suche-Biete-Funktionen so schön einfach ist: Wir wählen die Stadt, das Einzugsgebiet, unsere Mietpreisvorstellung und die Zahl der Mitbewohner.
Ein Kinderspiel für Vermieter und künftigen Mieter gleichermaßen.
• Als WG-Zimmervermieter inserieren Sie kurzerhand Ihr Angebot und können gleich darauf mit der ersten Kontaktaufnahme rechnen.
• Als zukünftiger WG-Zimmermieter geben Sie Ihre Suchkriterien ein und haben umgehend einen Überblick über alle aktuell in Frage kommenden Angebote. Sollte gerade nichts dabei sein, können Sie Ihr Gesuch speichern und sich via E-Mail über neu inserierte WG-Zimmer informieren lassen.
Je nach Art der Wohngemeinschaft ist es eher eine Zweckgemeinschaft oder ein beinahe familiäres Miteinander. Beide Parteien, sowohl der WG-Zimmersuchende als auch derjenige, der das Zimmer in der WG vermietet, sollten im Vorfeld für sich abklären, wo und wie sie die Grenzen ihres gemeinschaftlichen Wohnens stecken wollen. Auf diese Weise beugt man falschen Erwartungen vor und erspart sich unliebsame Reibereien. Darüber hinaus müssen Ihnen aber auch die Gegebenheiten gefallen, wie z. B. die Zimmerverteilung und die Nutzungsbedingungen, damit Sie nicht das Gefühl haben, dauerhaft in einem Kompromiss zu leben.

1. Besehen Sie sich die Wohnung und Ihr zukünftiges Zimmer im Hellen.
2. Achten Sie auf den Zustand und die Ausstattung der Wohnung und überlegen Sie dabei, ob der Preis gerechtfertigt ist.
3. Äußern Sie Zweifel und stellen Sie Fragen!
4. Erkundigen Sie sich nach den Konditionen der Mitnutzung von Küche und Bad.
5. Halten Sie alle Vereinbarungen schriftlich fest.
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