Entweder: Sie haben mehr Platz in der Wohnung als Sie brauchen.
Oder: Sie könnten eine zusätzliche Einnahme gerade gut gebrauchen.
Oder: Sie hätten nichts dagegen, sich die Wohnung mit jemandem zu teilen.
Wie dem auch sei, Sie suchen einen Mitbewohner. Nichts leichter als das, denken Sie sich und stellen Ihre WG-Zimmerofferte online. Und während sich Ihr Email-Postkasten füllt und das Telefon klingelt, fragen Sie sich, nach was für einem Wohnungsgenossen Sie eigentlich suchen.
Machen Sie sich Gedanken darüber, welche Eigenschaften Ihr Mitbewohner haben sollte und welche besser nicht. Immerhin werden Sie für einen gewissen Zeitraum Ihre Wohnung mit ihm oder ihr teilen. Daher seien Ihnen zwei Dinge mit auf den Weg gegeben:

Informieren Sie sich über die verschiedenen WG-Mietvertragsmodelle und denken Sie über das Für und Wider eines jeden nach. Hier eine kleine Hilfe:
1. Das „Klare Fronten-Modell“: Hauptmieter und Untermieter
Hauptmieter
• PRO: Entscheidungsfreiheit in allen Wohnungsbelangen
• KONTRA: Haftung für Mietzahlungen
Untermieter
• PRO: der Hauptmieter ist Ihr Vermieter und erster Ansprechpartner
• KONTRA: der Hauptmieter kann die Wohnung kündigen
2. Das „Klare Fronten-Modell“: Hauptmieter und Untermieter
• PRO: der Hauptmieter ist Ihr Vermieter und erster Ansprechpartner
• KONTRA: der Hauptmieter kann die Wohnung kündigen
3. Das „Jedem seins-Modell“: Einzelmietvertrag für's WG-Zimmer
• PRO: der Mieter kann lediglich für Belange bezüglich seines eigenen Zimmers haftbar gemacht werden
• KONTRA: der Mieter hat keinen Anspruch auf Mitbestimmung bei WG-Mitbewohnerwahl
Weitere Tipps: